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Geschichtliches aus Mandern





Um 900 bis 1000 n.Chr. ließ das Trierer Kloster St. Matthias bei "Mandro" oder "Mandre" (Wald) die ersten größeren Rodungen vornehmen.
150 Jahre später wurde an dieser Stelle eine "Eigenkapelle" des Klosters errichtet. Der romanische Turm ist bis heute noch als Turm der Pfarrkirche erhalten. Leibeigenschaft war auch hier bekannt, und in den Weistümer waren die Rechte und Pflichten der Grundherren und der Untertanen festgelegt. Im 30 jährigen Krieg wurde Mandern gänzlich verwüstet. 1865 erwarb der preußische Staat die Benutzungsrechte des heutigen Staatswaldes gegen eine jährliche Rente. Aber schon kurze Zeit darauf wurde diese durch eine Kapitalabfindung von 121.000 Goldmark abgelöst. Von den Zinsen konnte die Gemeinde über Jahre hinaus größere Baumaßnahmen finanzieren. Auch heute noch ist die reizvoll gelegene Ortsgemeinde von ausgedehnten Wäldern umgeben. 1956 wurden die Bilstein Werke, ein metallverarbeitendes Unternehmen, gegründet; heute finden dort zahlreiche Menschen einen festen Arbeitsplatz.





Die Kirche St. Wendalinus zu Mandern

Die Kirche besteht zu größen Teil aus Bruchstein. Der Turm wurde in der Zeit von 1130/1150 errichtet, Chorschluß 1720, südlicher Erweiterungsbau von 1922.