Wirtschaft > Einweihung

 

Einweihung der neuen Produktionshalle am Hans Bilstein Werk
in Mandern /ADAC-Rallye Deutschland 2014
am 23. August 2014

Aufnahme zeigt (v.l.n.r.) beim Durchschneiden des Bandes: MdL und 1. Kreisbeigeordneter Arnold Schmitt, Ortsbürgermeister Tim Kohley, Bürgermeister Werner Angsten, Rainer Heid (Geschäftsführer), Dr. Klaus Kirner (Vorsitzender der Geschäftsführung), Betriebsratsvorsitzender Fritz Weber, Pastor Kai-Georg Quirin, Dirk Everding (Bereichsleiter Dämpfer), Jan Quast (Werkleiter), Gerd Kappelhoff (Geschäftsführung)

Zu zwei Highlights hatte ThyssenKrupp Bilstein GmbH in das Hans Bilstein Werk nach Mandern eingeladen. Zum 4. Mal fand auf dem Bilstein-Werksgelände in Mandern das sogenannte "Regrouping" im Rahmen des Rallye-WM-Laufes ADAC Deutschland 2014 auf dem Werksgelände statt.
Rund 5.000 Rallyefans ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Die Rallyefahrer und ihre Boliden aus aller nächster Nähe zu bestaunen.
Am gleichen Tage konnte nach rund 7-monatiger Bauzeit die neue Produktionshalle eingeweiht werden. Dazu begrüßte Werkleiter Quast den Vorsitzenden der Geschäftsführung Dr. Peter Klaus Kirner, den Betriebsratsvorsitzenden Fritz Weber, den Vertreter des Landrates, 1. Kreisbeigeordneter MdL Arnold Schmitt, Bürgermeister Werner Angsten, Ortsbürgermeister Tim Kohley sowie Pastor Kai-Georg Quirin, der die Einsegnung vornahm.
Erstmals seit 23 Jahren wurde eine neue Produktionshalle errichtet, so der Werkleiter. Damit würde dem starken Wachstum des Unternehmens Rechnung getragen. Die Halle hat eine Größe von 78 x 30 m und bietet dem Werk über 2.000 qm zusätzliche Produktionsfläche. Derzeit sind am Standort Mandern über 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. Zusätzlich sind in der Urlaubszeit über 120 Ferienarbeiterinnen und -arbeiter tätig.
Dr. Kirner wies auf das starke Wachstum und die Bedeutung der Marke Bilstein in der Automobilbranche hin, die hier einen Technologieführer darstelle. Aufgrund herausragender Produkte verzeichne Bilstein derzeit ein Wachstum von rd. 17 % pro Jahr. Bilstein produziere für einen weltweiten Markt. In den nächsten 5 Jahren wird eine Steigerung des Umsatzes um rd. 150 % erwartet. Diese Marktstellung sei dem Konzern durchaus bewusst; deshalb seien in den letzten Jahren rd. 75 Mio € in Mandern investiert worden.
Betriebsratsvorsitzender Weber bedankte sich namens des Betriebsrates und zeigte sich erfreut, dass die hohen Investitionen in Mandern umgesetzt wurden. Dies trage zur Sicherung des Standortes in Mandern bei.
Kreisbeigeordneter MdL Arnold Schmitt sprach von einer erfreulichen Entwicklung im Landkreis. Schmitt betonte die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter ebenso wie die positive Entwicklung der Beschäftigtenzahlen.
Bürgermeister Angsten überbrachte die Grüße und Dankesworte der Verbandsgemeinde Kell am See. Er betonte die hohe Wertschätzung des Werkes für die heimische Wirtschaft, aber auch der Stellenwert der Motorsport-Veranstaltung.
Angsten würdigte die hohen Qualitätsanforderungen, die das Werk heute erfüllt und damit zu einem weltweit führenden Unternehmen werden lässt. Die Errichtung der Produktionshalle sei ein Beitrag zur Standortsicherung. Wenn es dem Werk gut gehe, tue dieses auch der Region gut, so der Bürgermeister. Bilstein habe in der Geschäftswelt ein hohes Image. Dazu tragen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrer zuverlässigen, flexiblen und qualitativ hochwertigen Arbeit bei. Wichtig sei die Identifikation der Mitarbeiter mit "ihrem Unternehmen".
Der Bürgermeister verwies auf die weiteren Überlegung, das Werk an die Erdgasversorgung anzuschließen. Es gebe erfolgversprechende Gespräche für eine weitere Investition von 2,2 Mio €. Damit könne ein Anschluss an das Erdgasversorgungsnetz bei der Ortslage Reinsfeld hergestellt werden.
Abschließend bedankte sich der Bürgermeister für das gute Verhältnis zwischen den Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Kell am See, die an diesem Tag die Verkehrsregelung übernehmen, mit dem Bilstein Werk in Mandern.
Er bedankte sich stellvertretend für die Feuerwehrleute für insgesamt 335 Polo-Shirts, die den Feuerwehrmitgliedern vom Werk zur Verfügung gestellt wurden. Abschließend bedankte sich der Bürgermeister für das gute und vertrauensvolle Verhältnis zur Werkleitung, was sowohl bei der Ausbildungsplatzsuche als auch bei der Arbeitsplatzsuche oftmals erfolgreich umgesetzt werden konnte.
Ortsbürgermeister Tim Kohley sprach die Dankesworte für die Ortsgemeinde Mandern. Er bedankte sich insbesondere für die Bemühungen um die Sicherung und Erweiterung des Standortes.
Pastor Quirin unterstrich in seinen Einsegnungsworten, dass Jeder gleich wichtig sei. Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin nehme in dem gesamten Prozess eine unersetzliche Aufgabe wahr. Er bat um Gottes Geleit für die Menschen und segnete die neue Werkhalle ein.